Teenage Engineering EP-133 K.O. II 128MB: Doppelt so viel RAM für den Kult-Sampler
Teenage Engineering legt den EP-133 K.O. II in einer neuen 128MB-Variante nach – und erhöht damit den internen RAM-Speicher auf das Doppelte der bisherigen Versionen. Optisch bleibt das Gerät seinem „80s-Taschenrechner“-Vibe treu, technisch ist es weiterhin ein ernstzunehmendes, sehr durchdachtes Sampling-Instrument: Supersegment-Hybrid-Display, 12 anschlagdynamische Pads und ein klarer Fokus auf schnellen Beat-Workflow.
Teenage Engineering EP-133 K.O. II 128MB: Das Wichtigste in Kürze
USB-C für MIDI & Strom (kein Audio über USB), alternativ 4× AAA
Mehr Speicher, mehr Praxisnutzen
Die 128 MB interner Speicher sind nicht nur ein Zahlen-Upgrade: Gerade weil viele One-Shots extrem kurz sind, bleibt in der Praxis reichlich Platz für Stereo-Samples, frisch aufgenommenes Material über den Audioeingang – oder spontane Vocal-Takes über das eingebaute Mikrofon. Mit 999 Sample-Slots zielt die K.O. II 128MB klar darauf, dass man nicht ständig aussortieren muss, sondern Projekte „am Stück“ bauen kann.
Sequenzer-Workflow: Projekte, Pattern, Punch-Ins
Die Speicherverwaltung ist klar strukturiert: Der EP-133 K.O. II 128MB verwaltet neun Projekte, jedes mit bis zu 80.000 Noten. Pro Projekt stehen vier Bänke à 99 Pattern bereit, die wiederum bis zu 99 Takte lang sein können. Jedes Pattern besitzt 12 Spuren für Samples und MIDI.
Spannend fürs Performen und für schnelle Arrangements:
Chromatic-Mode, um Samples tonal zu spielen
Grid-synced Loops, die stabil mitlaufen
Aufnahme im Live Mode, Metronom zuschaltbar
12 Punch-In Effekte für Breaks, Fades und rhythmische „Flip“-Momente direkt auf Notenbasis
Dazu kommt klassische Sample-Edit-Power: Level, Pitch, Filter, A/R-Hüllkurve, Pan etc. sind pro Pattern/Track erreichbar. Für den „fertigen“ Eindruck sorgen sechs Audioeffekte plus Master-Kompressor.
Anschlüsse & Stromversorgung: kompakt, aber klar
Der Kontakt zur Außenwelt läuft zunächst ganz simpel über den integrierten Lautsprecher. Für Setup und Bühne gibt’s Stereo Line In/Out, MIDI und Sync – alles über 3,5-mm-Stereoklinken. Strom kommt wahlweise über USB-C oder vier AAA-Batterien. Wichtig für DAW-Setups: Über USB-C laufen MIDI und Datenaustausch, Audio wird nicht über USB übertragen.
Teenage Engineering EP-133 K.O. II 128MB Rückseite
Teenage Engineering EP-133 K.O. II 128MB: Einschätzung
Mit der EP-133 K.O. II 128MB macht Teenage Engineering genau das Upgrade, das viele K.O.-User im Alltag am stärksten spüren: mehr Speicher für Samples, ohne am unmittelbaren „Hands-on“-Konzept zu rütteln. Wer die K.O.-Philosophie liebt (schnelles Sampling, Pattern-Workflow, Performance-FX), bekommt hier schlicht mehr Luft im System – für längere Sessions, mehr Material und weniger Speicher-Tetris.
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